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Hufrolle - Hufrollensyndrom

Spezielle Hufbehandlung bei Hufrolle Hufrollensyndrom. Ursachen erkennen und beheben sowie den Komfort erhalten.

Allgemein:

Wir möchten Ihnen neue Aspekte vorstellen um bei der Diagnose <<< Hufrolle >>> nicht gleich in einen fatalen Aktionismus verfallen zu müssen.

Hufanalyse - im akuten Fall:

Wenn Sie ein akutes Problem bei Ihrem Pferd festgestellt haben, dann möchten wir Ihnen auf  jeden Fall eine Hufanalyse empfehlen! Gehen Sie bitte auf die Detailbeschreibung, um zu sehen, welche Fotos man machen sollte und wohin Sie diese Fotos senden können.

Was heißt Hufrolle überhaupt?

Unter der Hufrolle versteht man den Bereich oder Komplex des Hufgelenks, welches sich aus dem Hufbein, dem Strahlbein, der tiefen Beugesehne, dem Hufrollenschleimbeutel (Bursa) sowie dem Kronbein zusammensetzt. Hufrollenerkrankungen werden auf verschiedenste Weise beschrieben, meinen jedoch prinzipell alle das Gleiche. Hufrollendegeneration (Abbau des inneren Strahlbeingewebes), Hufrollenentzündung (Entzündlicher Prozess an den Ansatzstellen von Bändern), Hufrollenerkrankung bzw. Hufrollenbefund (allgemeiner Ausdruck für ein Problem der Hufrolle), Hufrollensyndrom (eine typische Erkrankung z.B. Sportpferden und Vollblütern), Hufrollenentzündung (Entzündlicher Vorgang im Bereich der Hufrolle), Hufrollentherapie (der Versuch das Hufrollenproblem zu behandeln) , Hufrollenveränderung (Veränderlich sind die röntgenologisch erkennbaren Knochenteile. Häufig sieht man Zystem im Strahlbei bzw. löchrige Strukturen der Spongiosa des Strahlbeins sowie anfängliche Verknöcherungen der Ansatzstellen von Bändern) Strahlbeinlahmheit (Begriff für Pferde, die aufgrund der Hufrollenprobleme Lahmheitsymptome zeigen) , Navicular-Syndrom (Hufrollensyndrom auf englisch), Strahlbein Degeneration (Abbau des inneren und äußeren Strahlbeingewebes),  und lateinisch natürlich Podotrochlose. Die Diagnose dieser Krankheit wird in 4 Lahmheitsgrade unterteilt und die Röntgenbefunde werden ebenso in 4 Grade unterteilt. Gleich welchen Grades nun dieser Befund ausfällt löst dieser häufig völlig unbegründete Panik aus und der Wert eines Pferdes sinkt in diesem Moment auf ein Minimum. So fallen diese Befundungen von Tierarzt zu Tierarzt extrem unterschiedlich aus. (unterschiedliche Grade) Ein Pferd mit Lahmheits- und Röntgenklasse 4 soll laut Defenition dauerhaft lahm sein und erhebliche Veränderungen am Strahlbeinknochen sowie an den Bändern aufweisen.

Konventionell werden verschiedene Eisen eingesetzt

Die konventionelle Behandlung von Hufrollenerkrankungen sieht in jedem Fall Hufeisen vor. Die Eisen haben das Ziel die Trachte hochzustellen, gleichermaßen werden die Zehen stark gekürzt , den man will damit den sogenannten Abrollpunkt möglichst unter das Hufbein bringen. Es wird hier mit Eiereisen, Heartbar-Eisen, Sohleneinlagen sowie Stegen und Keilen unter den Trachten gearbeitet. Manchmal werden auch die Sohlen und seitlichen Strahlfurchen mit Silikon ausgespritzt oder auch Eisen in Kombinatin mit einem Verbundgips angebracht.

In der Regel ist die verbleibende Lebenserwartung der Pferde nach Beginn eines sogenannten orthopädischen Hufbeschlags relativ limitiert. So behandelte Pferde werden für eine kurze verbleibende Zeit nutzbar bzw. diensttauglich gehalten. Diese orthopädischen Maßnahmen sorgen für eine massive Durchblutungsstörung im Huf, wodurch die Wahrnehmung von Schmerzen ebenfalls stark reduziert wird. Wir sprechen konsequenter Weise von einer mechanischen Schmerzbehandlung. 

Speziell zu diesem Thema haben wir für Pferdehalter ein Seminar mit Hufollen- und Hufreheschwerpunkt entwickelt. Download der Seminarinfos hier!

Weitere konventionelle Behandlungsmethoden:

Es gibt verschiedene Ansätze und Techniken, die bei Hufrolle konventionell empfohlen sind. Neben der Anwendung von sogenannten orth. Spezialeisen wird leider auch immer noch der längst auch von vielen Tierärzten und von uns ohnehin als überholte geltende Nervenschnitt praktiziert.

WICHTIG: Wir nehmen keine Pferde an, die bereits einen Nervenschnitt über sich ergehen lassen mussten!

Eine Behandlung, die unserer Meinung nach ganz und gar nicht zum Vorteil der Pferde ist – diese werden aber so noch für eine kurze Weile benutzbar gemacht. Weiterhin werden Therapien mit Tildren und Hyaluronsäure durchgeführt. Die ebenfalls angewendete Stoßwellentherapie ist der Versuch durch Reize auf das Gewebe zu einer Rückbildung der Knochenauflösung zu führen.

Die Vielzahl der Techniken haben das Ziel die Nervenfunktion (Schmerzempfinden) durch weitestgehende Ausschaltung von Durchblutung lahm zu legen. Warum führen all diese Behandlung wenn überhaupt nur zu einem kurzfristigen Erfolg und warum kommen die Symptome in den allermeisten Fällen zurück?

Der Effekt...

... liegt auf der Hand -> Wenn Nerven durch sehr enge Eisen und weitere mechanische Begrenzungen, durch Schmerzmittel, falsche Anordnung der Zehenglieder oder Nervenschnitt erst einmal ausgeschaltet sind ist das Pferd zunächst lahmfrei, weil es keine Schmerzen mehr verspürt. Was glauben Sie, passiert dann mit dem Gewebe, nämlich der Huflederhaut, die bei einem gesunden Pferd extrem gut durchblutet sein muss. ...natürlich, das Gewebe degeneriert sich und stirbt teilweise ab, was so lange unentdeckt bleibt, wie das Blut aus dem Huf mittels stärker werdendem Zwang herausgepresst wird. 


 

Es geht auch anders ...

So kann zunächst einmal festgestellt werden, dass bei barhufig gehaltenen Pferden deutlich seltener eine Hufrollendiagnose gestellt wird. Das ist unserer Meinung nach kein Zufall. Das Wissen um Anatomie und die Physiologie der Hufe macht für uns klar, dass die Therapie, von mit Hufrolle diagnostizierten Pferden, nur barhufig ablaufen kann. Die Ergebnisse der alternativ behandelten Fälle sprechen für sich.

Die Behandlung der Pferde mit sogenannter Hufrollenproblematik verläuft in der Regel nach unserer Verfahrensweise weitestgehend unproblematisch, da diese organisch für eine Wiederbelebung der Huffunktion sorgt und geschädigtes Gewebe vom Körper neu aufgebaut wird. Die Vorgehensweise basiert  einerseits auf wissenschaftlich bestätigten Fakten und andererseits auf empierisch gewonnen Erkenntnissen, die  in der konventionellen Lehrmeinung nur Auszugsweise vermittelt werden, jedoch bei der Behandlung der Pferde eher ausser Acht gelassen werden. (z.B. Wolff`sches Gesetz der Gewebelehre)

Intensiv - HUFSEMINAR mit Erörterung der Problematik einer -HUFROLLENDIAGNOSE -INFOS HIER - Es werden Wege einer natürlichen Behandlung und die Ursache der Hufrollenproblematik aufgezeigt und erklärt! 

Das geht bei jedem Hufrollengrad jedoch ausschließlich "barhufig". Junge Pferde bis ca. 10 Jahre lassen sich meistens innerhalb von wenigen Monaten so rehabilitieren, dass Sie lahmfrei im vollen Umfang auch für sportliche Aktivitäten genutzt werden können. Auch älteren Pferden kann in der Regel sehr gut geholfen werden. Bei diesen Pferden treten jedoch häufig zusätzliche Hufprobleme auf. So bestehen gleichzeitig starke Schädigungen der Huflederhaut, wir finden stark abgebaute Hufbeine und stark ausgeprägte Arthrosen. Weiterhin haben diese Pferde oftmals einen schlechten Stoffwechsel, da die Ausscheidungsorgane Leber, Nieren und Haut total überlastet sind. Das macht eine längerfristige Behandlung mit gezielten und kontinuierlichen Bewegungsreizen erforderlich. Die ganzheitliche Behandlung wird so lange fortgesetzt bis die Schmerzsituation nicht mehr dominiert, der Huf, wie von der Natur vorgesehen funktioniert und das Gewebe regeneriert ist.

Ein interessantes Fallbeispiel - hier von KING

Nähere Informationen erhalten Sie über:www.equine-institut.com

Hier finden Sie auch die Flyer der „Intensiv Hufseminare“ als pdf-Download. Termine stehen auf den Flyern.und direkte Hilfe bei Ihrem "Hufrollenpferd" erhalten Sie bei:info (@) hufklinik-eifel.de

Hufrehe

Häufig leiden Pferde nicht nur an der Diagnose Hufrolle, sonderen in vielen Fällen entwickelt sich bei diesen Zuständen auch eine Hufrehe. Wenn Sie hierüber Informationen suchen gehen Sie aufwww.hufrehe.de

Wenn Ihr Pferd eine Hufrollendiagnose hat:

www.hufklinik-eifel.de 

In unserem Huftherapiezentrum führen wir aufgrund der hohen Belegung eine Warteliste. In der Therapie leben die Pferde bei uns in der Herde und nicht im Käfig (Box). Das Futter wird umgestellt, das Pferd wird täglich bewegt. Alle Fälle werden zumindest per Foto – häufig aber auch per Video sowie mit Röntgenbildern dokumentiert. Bei der Behandlung greifen wir bei Bedarf auf Tierärzte, Physiotherapeuten, Dentisten, Homöopathen und andere Fachleute zurück. Wenn Sie einen dringlichen Fall haben rufen Sie uns am besten an, damit wir den Fall Ihres Pferdes erörtern können. Solange noch kein Nervenschnitt durchgeführt wurde haben wir in der Regel recht gute Aussichten eine vollständige Rehabilitation zu erlangen. Wir haben schon sehr viele Pferde mit schwerem Hufrollenbefund so behandelt, dass viele dieser austherapierten Fälle heute problemlos und barhufig geritten werden. Wir stellen allerdings die Haltungsbedingungen um und behandeln Fluchttiere nicht in Käfigen, denn sonst würde unser Erfolg vereitelt.

Sehen Sie auch die Erklärungen und Bilder der ganzheitlichen und schonenden Behandlung:http://www.equine-institut.com